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	<title>Künstlerhaus Stuttgart</title>
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		<title>JUBILÄUMSPROGRAMM ZUM 35-jährigen BESTEHEN</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 14:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[de_Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[APPARATUS CRITICUS &#38; LOCUS Das Künstlerhaus Stuttgart feiert den 35. Jahrestag seiner Gründung mit der Doppelausstellung Apparatus Criticus &#38; Locus sowie mit der Ausstellung Footnotes, die als Satellit in Kooperation mit dem Projektraum Lotte stattfindet. Diese Ausstellungen wurden im Rahmen zweier laufender kuratorischer Prozesse in Gesprächen, durch Reaktionen und Feedback recherchiert, entwickelt und realisiert. Pilvi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>APPARATUS CRITICUS &amp; LOCUS</strong> </em></p>
<p>Das Künstlerhaus Stuttgart feiert den 35. Jahrestag seiner Gründung mit der Doppelausstellung <em>Apparatus Criticus &amp; Locus </em>sowie mit<em> </em>der<em> </em>Ausstellung <em>Footnotes</em>, die als Satellit in Kooperation mit dem Projektraum Lotte stattfindet. Diese Ausstellungen wurden im Rahmen zweier laufender kuratorischer Prozesse in Gesprächen, durch Reaktionen und Feedback recherchiert, entwickelt und realisiert.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-9830" title="Pilvi Takal players" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Pilvi-Takal-players.jpg" alt="" width="525" height="300" /></p>
<p><span style="color: #888888;">Pilvi Takala, Players, 2010, 7:50 min. video (16:9), still<br />
</span><br />
Zunächst verfolgt<em> Apparatus Criticus </em>die Absicht, ein konzeptuelles Werkzeug zu sein für die Erkundung zeitgenössischer Formen der kritischen Distanz und der Frage, wie verschiedene künstlerische Ausdrucksformen an ihre Gegenstände herangehen. Kritischer Apparat, lateinisch: <em>apparatus criticus</em>, meint eine Sammlung von Anmerkungen, Lesarten und weiterem Material, die einem gedruckten Text beigegeben ist. Damit wird das Ausstellungsmachen als offene Aufzeichnung definiert, in Anlehnung an die Praktiken des prozessbasierten Schreibens. Wenn die Ausstellung nach den potenziellen Beziehungen zwischen den Kunstwerken fragt, die sich gegenseitig assoziativ auf kontextuellen, konzeptuellen und kritischen Ebenen ansprechen, zielt das darauf ab, künstlerische Arbeitsweisen zu analysieren und wie sie ihre kritische Distanz zu Inhalt, Gegenstand und Materialwahl in Übereinstimmung mit ihren Identitäten, Positionen oder Situationen bestimmen. <em>Apparatus Criticus </em>behandelt das Format Ausstellung, könnte man metaphorisch sagen, wie primäres Quellenmaterial, das eine Textausgabe begleitet. Die Ausstellung experimentiert mit den Möglichkeiten, durch verschiedene Strategien eine grammatische Form der Ausstellung zu entwickeln, Strategien, die der Textkritik entlehnt sind. So besteht kein Unterschied mehr zwischen dem Machen und dem Lesen einer Ausstellung, wobei die Varianten einer Ausstellung, eines Texts, etwa der Ort, die Ausgabe, die Quelle, Gegenstände und Fußnoten, bei der Präsentation sichtbar sind.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-9792" title="Judith Groth und Frederike Vidal, Exchange, 2012" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Groth-Vidal_exchange1.jpg" alt="" width="300" height="449" /></p>
<p><span style="color: #999999;"> </span></p>
<p><span style="color: #888888;">Judith Groth &amp; Frederike Vidal, Exchange, 2012, Blumentopf mit Kirschbaum, verschiedenen Pflanzen, 20x20x150cm</span></p>
<p>Parallel zu diesem Ausstellungsprozess war <em>Locus</em> ein Konzept, das auf <em>Apparatus Criticus </em>reagierte. <em>Locus</em> ist eine Ausstellung, die untersucht, wie in Kunstwerken das Eingehen auf Gegebenheiten Form und Position annimmt. Es ist dies „ein Ort, an dem man Dinge findet“, ein Bezugspunkt, der die Beziehungen zwischen aufeinander reagierende Handlungen und Vorschlägen nachzeichnet. Als Allegorie des Ausstellungsorts versucht <em>Locus,</em> das Publikum durch Kunstwerke neugierig zu machen, sie anzuregen, sich die Situationen vorzustellen, auf die die Kunstwerke reagiert haben. Ähnlich wie Lebewesen neigen Kunstwerke dazu, die vielfältigen Aspekte des Alltagslebens zu reflektieren, und oft entstehen sie in Reaktion auf spezifische Situationen, auch solche emotionaler, natürlicher, politischer und gesellschaftlicher Art. In diesem Sinne gibt <em>Locus </em>einen Überblick über Reaktionen, wie sie in künstlerischen Positionen zum Ausdruck kommen, die sich aus unterschiedlichen Bezügen herleiten. Indem die Ausstellung unterschiedliche Grade untersucht, in denen die Kunst kritische Dimensionen annimmt, sowie die parallelen Lesarten der ausgestellten Werke, reagiert sie auf die Traumata der Zerstörung, auf Utopien, die seltsamen Narrative vom „In-der-Geschichte-verborgen-sein“, von Politik und der Ungezwungenheit der Natur.</p>
<p><em><br />
Apparatus Criticus &amp; Locus</em> sind in den Räumen des Künstlerhauses Stuttgart gleichzeitig zu sehen, was eine parallele Lesart als eine Doppelausstellung vorzeichnet. Dagegen macht die Ausstellung <em>Locus</em> im Projektraum Lotte den Prozess der Erforschung durch Kunstwerke, durch Zeichnungen, Skizzen, Bezüge und Fußnoten kenntlich. Mit diesen Ausstellungen entstehen nicht nur zwei unabhängige konzeptuelle Einheiten, sie bilden auch einen monolithischen Ausstellungsort, der die Zusammengehörigkeit von Ausstellungsmachen, Kuratieren und der Arbeit mit Künstlern postuliert.</p>
<p>APPARATUS CRITICUS<br />
Künstler: Aaron Angell, Ziad Antar, Andy Kania, Bouchra Khalili, Shirin Sabahi, Pilvi Takala, Rinus Van de Velde<br />
Kurator: Adnan Yıldız</p>
<p>LOCUS<br />
Künstler: Khaled Barakeh, Ünsal İçöz, Filippa Pettersson, Frederike Vidal &amp; Judith Groth<br />
Kurator: Didem Yazıcı</p>
<p>FOOTNOTES, Lotte (bis 24. Juni 2013)<br />
unter Beteiligung des Künstlerkollektivs <em>Input/Output </em>aus<em> </em>dem türkischen Izmir</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-9829" title="Rinus Van der Velde angry sculptor" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Rinus-Van-der-Velde-angry-sculptor1.jpg" alt="" width="446" height="300" /></strong></p>
<p><span style="color: #888888;">Rinus Van de Velde, The angry sculptor: as self-portrait in which I visit my old studio [...], 2012 charcoal on canvas, 270 x 400 cm</span></p>
<p><strong>Programm</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><em>Sonntag, 26. Mai, 12 &#8211; 17 Uhr</em><br />
Sonntagsbrunch &amp; Künstlergespräch im Künstlerhaus Stuttgart</p>
<p><em>Freitag, 7. Juni, 17 Uhr</em><br />
Linie West im Künstlerhaus Stuttgart, Führungen mit AdnanYıldız und Didem Yazıcı</p>
<p><em>Freitag, 14. Juni, 17 Uhr</em><br />
Führung im Projektraum Lotte mit Didem Yazıcı</p>
<p><em>Freitag, 5. Juli, 17 Uhr</em><br />
Künstlerhaus Stuttgart Führung mit Adnan Yıldız und Didem Yazıcı, Vortrag von Amanda Rath</p>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 14:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[de_Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Künstlerhaus Porträt: Ich/I (ganzjährig) Das Künstlerhaus Stuttgart feiert sein 35-jähriges Bestehen neben Veranstaltungen und Ausstellungen auch mit einer Reihe von Performances, die den Titel „Ich/I“ trägt. Sie erkundet die Frage, wie Künstler mit der Form und dem Rahmen eines institutionellen Ausstellungsortes umgehen, wie sie durch Recherchen und die Erzeugung imaginärer Szenarien Veränderungen einfordern. Das Programm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Künstlerhaus Porträt: Ich/I </strong>(ganzjährig)<br />
<span style="font-style: normal;"><br />
Das Künstlerhaus Stuttgart feiert sein 35-jähriges Bestehen neben Veranstaltungen und Ausstellungen auch mit einer Reihe von Performances, die den Titel „Ich/I“ trägt. Sie erkundet die Frage, wie Künstler mit der Form und dem Rahmen eines institutionellen Ausstellungsortes umgehen, wie sie durch Recherchen und die Erzeugung imaginärer Szenarien Veränderungen einfordern. Das Programm wird mehrere Richtungen und Episoden umfassen, die mit Klang und Interventionen arbeiten. Das ganzjährig angelegte Projekt beginnt im Mai 2013 mit einer Rückblende auf den Mai 1978, als das Künstlerhaus von Stuttgarter Künstlern gegründet wurde. „Ich/I“ versammelt Anmerkungen, persönliche Erinnerungen und die bei den Sessions entstanden Tonaufnahmen und reichert sich damit zum Kollektivporträt eines Künstlerateliers an, einer von Künstlern geschaffenen Institution, die zugleich ein Ort der künstlerischen Freiheit und der konzeptuellen Experimente ist. Die teilnehmenden Künstler werden untersuchen, wie Künstler ihre Rolle heute im Hinblick auf Kontextualität definieren, setzen und verwandeln. Das Medium Performance übernimmt dabei die Funktion der Institutionenkritik, da es die ursprüngliche Absicht der Künstler widerspiegelt, die das Künstlerhaus gegründet hatten. „Ich/I“ kontextualisiert die Mittel, mit denen die Krise auf individueller Ebene zum Tragen kommt und mit denen Transformationen von Gesellschaften/Gemeinschaften/Systemen die künstlerische Sicht der Zukunft beeinflussen. Die Performance fungiert somit als ein Ort für Imagination, Kreativität und Neugierde. Wenn hier das Selbst durch einen derart schlichten Einsilber zum Ausdruck kommt, bietet „Ich/I“ unterschiedliche Formen der Selbstdarstellung an und Bühnenkonzeptionen, durch die Künstler in die Lage versetzt werden, sich selbst zum Ausdruck zu bringen, während sie parallel die Institution kritisch reflektieren. „Ich/I“ ist ein Versuch, die ursprünglichen künstlerischen Motivationen zu rekonstruieren, die über Jahrzehnte hinweg den Wesenskern des Künstlerhauses Stuttgart ausgemacht haben.<br />
</span></em><br />
Debatten, Erinnerungen und Tonaufnahmen von Veranstaltungen und Performances werden dokumentiert, woraus sich das Porträt eines Künstlerateliers ergeben wird, wie es aus einer Institution hervorgeht, die von Künstlern geschaffen wurde.</p>
<p><strong><br />
Programm / Termine</strong></p>
<p><em>May, 8, 2013</em><br />
Prologue: Tender Buttons<br />
Electra / London<br />
With works from James Richards, Auto-Italia, Wu Tsan und Kajsa Dahlberg</p>
<p><em>July 5, 12, 19 and 26</em><br />
Local Utopias<br />
Anike Joyce Sadiq, Stuttgart, Marco Schmitt, Stuttgart/Mexiko-Stadt, Ulrike Buck, Stuttgart/ Mexiko-Stadt</p>
<p><em>September 19, 2013</em><br />
A Scenario for Future<br />
Discoteca Flaming Star / Berlin</p>
<p>Process Late Lunch<br />
Chloë Bass / New York</p>
<p><em>November 8, 2013</em><br />
Post-textuality:<br />
Emine Sevgi Özdamar / Berlin</p>
<p><em>December 13-20, 2013</em><br />
Epilgue: Body Book<br />
Mariechen Danz / Belin</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Download  <a class="wp-caption-dd" href="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/ICH-I-Flyer2.pdf" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">ICH-I Flyer</span></a></span></p>
<p>Dieses Projekt wird unterstützt von der Stiftung Deutsche Pfandbriefbank</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-9805" title="Stiftung Deutsche Pfandbriefbank" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/StiftungDPB_Logo1.jpg" alt="" width="90" height="79" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>KÜNSTLERISCHE DIALOGE V (die letzte Episode): Cevdet Erek und Slavs &amp; Tatars</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 14:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[de_Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[mit SLAVS AND TATARS and CEVDET EREK Eröffnung: Freitag, 8. März 2013, 18:30 Uhr Seit dem Frühjahr 2011 findet im Künstlerhaus Stuttgart unter dem Titel Künstlerische Dialoge eine Reihe von Einzelausstellungen statt mit der Zielsetzung, die methodologischen Aspekte des Ausstellungsmachens zu erkunden. Die Einzelausstellungen wurden mit Verfahren geplant und konzipiert, die darauf abzielen, unterschiedliche Ansätze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>mit SLAVS AND TATARS and CEVDET EREK</strong></p>
<p><strong> Eröffnung: Freitag, 8. März 2013, 18:30 Uhr</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9612" title="Künstlerische Dialoge V" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/AD-poster1-404x571.jpg" alt="" width="404" height="571" /></p>
<p>Seit dem Frühjahr 2011 findet im Künstlerhaus Stuttgart unter dem Titel <em>Künstlerische Dialoge </em>eine Reihe von Einzelausstellungen statt mit der Zielsetzung, die methodologischen Aspekte des Ausstellungsmachens zu erkunden. Die Einzelausstellungen wurden mit Verfahren geplant und konzipiert, die darauf abzielen, unterschiedliche Ansätze in Hinblick auf Konzeption, Kontext, Logistik, Material, Zeit, Raum und Architektur miteinander in Beziehung zu setzen.</p>
<p>Die Einzelprojekte wurden auf der Grundlage einer umfassenden Untersuchung über die Arbeitsweisen der eingeladenen Künstler entwickelt. Sie erfolgte nach einem kontextbezogenen und kritischen Ansatz. Indem sie unterschiedliche Beziehungen zur Institution, zum Publikum und zur Stadt entwickelten, wurden die Einzelprojekte zu regelrechten Feldstudien. Sie ermöglichen einen klaren Blick auf die Funktion, die Rolle und die Möglichkeiten von Ausstellungen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Serie <em>Künstlerische Dialoge</em> als eine kritische Plattform für ein institutionell verankertes Programm diente, bei dem es darum ging, sich in Verbindung zu einem Forschungs- und Entwicklungsprozess zu setzen, der in den Ateliers der Künstler vonstatten geht. Als nichtkommerzielle Organisation, die von Stuttgarter Künstlern als experimenteller Raum mit Ateliers und Studios gegründet wurde, präsentiert das Künstlerhaus Stuttgart diese Einzelausstellungen im Sinne von Produktionseinheiten, weniger als pädagogische Präsentationen.</p>
<p><a href="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Cevdet_Erek_Jingle_2012_Peter_Cox_web1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-9657" title="Cevdet Erek &quot;Jingle&quot; 2012 / Photo: Peter Cox" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Cevdet_Erek_Jingle_2012_Peter_Cox_web1-404x269.jpg" alt="" width="404" height="269" /></a><br />
<span style="color: #888888;"><strong>Cevdet Erek</strong>, <em>Jingle</em>, 2012, mixed-media, Photo by Peter Cox</span></p>
<p><strong>SLAVS AND TATARS &#8211; <em>Behind Reason</em></strong><br />
Die Einzelausstellung des Künstlerkollektivs Slavs and Tartars übernimmt den Titel ihrer aktuellen Serie mimeographischer Drucke: „Behind Reason“ (2012). Sie thematisieren die Kluft, die sich heute zwischen den unterschiedlichen epistemologischen und ontologischen Wirklichkeiten in West und Ost auftut. Die neueren Arbeiten von Slavs and Tartars, die von Transliterationen bis zu synkretistischen Formen reichen, wurden gewählt, um den Beziehungen auf den Grund zu gehen, die zwischen unserer Wahrnehmung und unserem Denken bestehen, besonders die Fähigkeit der Sprache, die Verbindungen zwischen einer textbasierten Imagination und den zeitgenössischen Bildwelten zu entschlüsseln. „Behind Reason“ will, um es konzeptuell zu fassen, das Lesen als einen Akt in den Blick nehmen, der in gleichem Maße emotional, architektonisch und analytisch ist.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9672" title="Slavs and Tatars Kitab Kebab 2012" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/KITAB_KEBAB_pedestal-404x269.jpg" alt="" width="404" height="269" /><br />
<span style="color: #888888;"><strong>Slavs and Tatars </strong><em>Kitab Kebab, 2012, </em>books, skewer, 80 x 80 x 20 cm</span></p>
<p>Den Kern der Ausstellung bildet die Installation „PrayWay“ (2012), eine hybride Form zwischen <em>Rahlé,</em> einem traditionellen Pult für heilige Schriften, und <em>Takht </em>(wörtlich: Flussbett), den verbreiteten Sitzbereichen in Teestuben. Das Stück haben die Künstler von der Münchener Sammlerin Angela Staffa ausgeliehen; nach dem Ende der Ausstellung wird „PrayWay“ für zwei Jahre hier verbleiben als ein Treffpunkt für die Veranstaltungen, Performances und Diskussionen der zweiten Etage. Außerdem wird das Künstlerkollektiv zwei weitere neue Arbeiten präsentieren: <em>Kitab Kebab (KHS)</em>, ein ortsspezifisch konzipierter Bücherspieß, sowie eine Ausgabe von <em>Samizabt</em>, ein Klangstück, das sich mit Dichtung als Mittel des Widerstands durch linguistische und politische Übersetzung beschäftigt.</p>
<p><a href="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Cevedet-Erek_work-in-progress-KHS_web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-9658" title="Cevedet Erek - work in progress at Künstlerhaus" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Cevedet-Erek_work-in-progress-KHS_web-404x269.jpg" alt="" width="404" height="269" /><br />
</a><span style="color: #888888;"><strong>Cevdet Erek</strong> &#8211; work in progress at Künstlerhaus </span></p>
<p><strong>CEVDET EREK &#8211; <em>Pattern Anti-Pattern</em></strong><br />
Bei Cevdet Erek liegt der konzeptuelle Fokus auf der Achse zwischen Raumwahrnehmung, der gedanklichen Verarbeitung von Höreindrücken und dem Herausklopfen des Rhythmus eines Raums. Die wichtigsten Elemente sind dabei die Verwendung von Sound und der Dialog mit der Architektur; und durch das musikalische Denken und die allegorische Auffassung von Rhythmen schafft er Installationen in unterschiedlichen Größendimensionen. Erek betrachtet diese Ausstellung als eine Art Testlauf für die Untersuchung der kognitiven Muster, mit denen er sich in diesen Werken beschäftigt. Der Künstler führt „anti-pattern“ (Gegenmuster) als Schlüsselbegriff ein. Er stammt aus dem Kontext der Ingenieurwissenschaften und meint die ineffektive Problemlösung in der künstlerischen Arbeit, die bei jedem Werk vorkommt. In dieser Ausstellung führt der Künstler seine Erkundungen im Bereich der Klanginstallationen weiter. Sein Ausgangspunkt sind die physischen Koordinaten des Ausstellungsraums (im Falle des Künstlerhauses handelt es sich um eine ehemalige Kofferfabrik). Im Zentrum seines Grundrisses befindet sich eine Klanginstallation, eine Art skulpturaler Gestus. Sie erinnert an seine Ausstellung „Week“ in der Kunsthalle Basel und an „Room of Rhythms“, seinen Beitrag zur dDOCUMENTA (13) in Kassel. Erek wir zudem eine Auswahl aus seiner Serie „Rulers and Rhythm Studies“ (2007-2011) zeigen, in der er die Wahrnehmung und Repräsentation von Zeit als Abstraktion kollektiver oder persönlicher Erinnerung hinterfragt. Um seinen konzeptuellen Ansatz und seine Technik der Abstraktion zu erkunden, wird die Ausstellung auch eine Auswahl seiner Zeichnungen, Objekte, grafischen Arbeiten und Collagen umfassen.</p>
<p>Der Künstler wir zudem eine ortsspezifische Installation zeigen, die sich mit dem aktuellen Zustand der vierten Etage des Künstlerhauses auseinandersetzt. Einbezogen werden auch einige architektonische Elemente von früheren Installationen der <em>Künstlerischen Dialoge</em>, etwa gestrichene Wände, Beleuchtungslösungen usw. Ergänzt wird diese Geste, indem der Künstler seine Wahrnehmung von Farbe mit kulturellen Codierungen in Verbindung bringt, die die visuell wahrnehmbaren Eigenschaften „vorgefertigter“ Farbtöne in Objekte der Begierde verwandelt, in Fetische und Gegenstände der Obsession.</p>
<p>Die letzte Episode der <em>Künstlerischen Dialoge</em> wird am Freitag, den 8. März 2013, eröffnen. Sie lädt die Besucher des Künstlerhauses Stuttgart ein zu einem künstlerischen Erlebnis, das hinterfragt, welche Rolle Wörter, Buchstaben, Notizen, Rhythmen und sprachliche Elemente in einem Prozess spielen, der zu einer Abstraktion von politischem Bewusstsein und der Meta-Kognition in Zeit und Raum führen. Wie der Frühling die Körper lebender Organismen, die Natur und den menschlichen Geist zu neuem Leben erweckt, zielt der Versuch, diese beiden künstlerischen Arbeitsweisen zusammenzubringen, darauf ab, eine doppelte Frage aufzuwerfen, die uns alle beschäftigt: Hören wir nur unsere eigene Stimme, wenn wir lesen, schreiben oder denken und damit linguistische Denkakte vollziehen? Oder gehört jeder Buchstabe, jede Stimme, jeder Gedanke letztlich dem Universum?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9614" title="Cevdet Erek_Room of Rhythms" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Erek_Cevdet_inst_©Nils_Klinger-web-404x268.jpg" alt="" width="404" height="268" /><br />
<span style="color: #808080;"><strong>Cevdet Erek</strong>, <em>Room of Rhythms, </em>2010-2012, mixed-media installation, </span><span style="color: #808080;">commissioned and produced by Documenta 13 with support of SAHA, Istanbul, and the assistance of MIAM, Istanbul Technical University. Photo by Nils Klinger. Courtesy the artist.<br />
</span><br />
<em><strong>Künstlerbiographien</strong><br />
</em><br />
SLAVS AND TARTARS</p>
<p>Slavs and Tartars sind eine Gruppierung, getragen von Polemiken und Vertraulichkeiten, die sich einer Gegend verpflichtet fühlen, die östlich der Berliner Mauer und westlich der Chinesischen Mauer liegt und unter der Bezeichnung EURASIA bekannt ist. Die Arbeit des Kollektivs umfasst verschiedene Medien und Fachrichtungen sowie ein breites Spektrum von kulturellen Kategorien (hoch und niedrig). Ihr Fokus ist eine gerne vergessene Einflusssphäre zwischen Slawen, Kaukasiern und Zentralasiaten. Zu den Publikationen von Slavs and Tartars zählen <a href="http://bookworks.org.uk/node/141"><em>Kidnapping Mountains</em></a> (Book Works, 2009), <em>Love Me, Love Me Not: Changed Names</em> (onestar press, 2010), <a href="http://www.secession.at/shop/shop.php?Category_ID=50&amp;lang=en"><em>Not Moscow Not Mecca</em></a> (Revolver/Secession, 2012), <a href="http://www.moussepublishing.com/printed/slavs%20and%20tatars/Khhh.php"><em>Khhhhhhh</em></a><em> </em>(Mousse/Moravia Gallery, 2012) sowie eine Übersetzung der legendären Satire über Aserbaidschaner <a href="http://www.nybooks.com/blogs/nyrblog/2012/sep/18/when-satire-conquered-iran-molla-nasreddin/"><em>Molla Nasreddin: the magazine that would&#8217;ve, could&#8217;ve, should&#8217;ve</em></a> (JRP-Ringier, 2011). Ausgestellt waren ihre Arbeiten unter anderem in der Tate Modern, auf der 10. Biennale von Sharjah, der 8. Biennale von Mercosul, der 3. Biennale von Thessaloniki und der 9. Biennale von Gwangju. Nachdem sie die letzten fünf Jahre vorwiegend zwei Zyklen gewidmet hatten, zum einen einer Huldigung an die Komplexität des Kaukasus (<em>Kidnapping Mountains, Molla Nasreddin, Hymns of No Resistence</em>) und dem unwahrscheinlichen Erbe zwischen Polen und Iran (<em>Friendship of Nations: Polish Shi’ite Showbiz, °79.89.09</em>) waren sie mit ihrem dritten Zyklus <em>The Faculty of Substitution</em> über den mystischen Protest und die revolutionäre Rolle des Heiligen und des Synkretismus, auf den Gruppenausstellungen im Leipziger GfZK und auf der New Museum Triennale vertreten sowie mit Einzelausstellungen in der Wiener Secession (<em>Not Moscow Not Mecca</em>), im MoMA, New York, (<em>Beyonsense</em>) und der Moravia Gallery in Brno (<em>Khhhhhhh</em>). Ihre Arbeit <em>Friendship of Nations: Polish Shi’ite Showbiz </em>ist<em> </em>noch bis zum 24. März 2013 im REDCAT, Los Angeles, zu sehen, vom 12. April bis zum 26. Mai 2013 dann im Presentation House, Vancouver.</p>
<p>CEVDET EREK</p>
<p>Als Künstler und Musiker mit architektonischer Ausbildung komponiert und rekomponiert Cevdet Erek (in İstanbul geboren, wo er auch lebt und arbeitet) Werke, die Räume und Situationen erfassen und umformulieren. Seine Arbeiten in Form von Installationen und Performances verwenden Klänge, Beats, übernommene und neu gebaute architektonische Elemente, grafische Illustrationen, aber auch vorgefundene Formen. Cevdet Erek war mit seiner Arbeit <em>Room of Rhythms </em>auf der dDOCUMENTA (13) vertreten, zudem auf der Biennale von İstanbul [Schreibung angeglichen; d.Ü.] (2011, 2003) und der 7. Asia Pacific Triennial (2012). Zu Institutionen, in denen er Ausstellungen hatte, zählen das MAK in Wien (2012), die Tate Modern, London (2011), das Arter, İstanbul (2010) und das Stedelijk Museum, Amsterdam (2006). In der Kunsthalle Basel war 2012 unter dem Titel <em>Week </em>eine Einzelausstellung zu sehen. Cevdet Erek wurde mit dem Nam Jun Paik Prize (2012) und während seines Aufenthalts an der Rijksakademie vbk Amsterdam (2005-2006) mit dem Uriot Prize with Studio ausgezeichnet. Sein Künstlerbuch <em>SSS – Shore Scene Soundtrack</em> erschien 2008 bei BAS in İstanbul, die Publikation <em>Room of Rhythms 1</em> 2012 begleitend zur dDOCUMENTA (13) bei Walther König. Erek arbeitet als Lehrkraft am ITU TM Conservatory and Architecture Faculty. Er kooperiert oft mit Architekten, Direktoren, Choreografen und Autoren und gehört zu den Gründern von Nekropsi.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9617" title="Slavs and Tatars_Pray Way" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/PrayWay-Benoit-Pailley_web-404x269.jpg" alt="" width="404" height="269" /><br />
<span style="color: #888888;"><strong>Slavs and Tatars</strong>, <em>Pray Way, </em>2012, silk an wool carpet, MDF, steel, neon, 390 x 280 x 50 cm. Photo courtesy of Benoit Pailley / New Museum.<br />
</span><br />
Dieses Projekt wird unterstützt von:<br />
<img class="alignnone size-medium wp-image-9520" title="ifa" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/ifa-Label-404x110.jpg" alt="" width="198" height="54" /></p>
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		<item>
		<title>DAS KÜNSTLERHAUS STUTTGART PRÄSENTIERT &#8220;DAS ÜBERSETZUNGSPROJEKT&#8221; IN KOOPERATION MIT DER Filmgalerie 451</title>
		<link>http://www.kuenstlerhaus.de/de/archiv/das-kunstlerhaus-stuttgart-prasentiert-das-ubersetzungsprojekt-in-kooperation-mit-der-filmgalerie-451_9443</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 14:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[de_]]></category>
		<category><![CDATA[de_Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[HINWEIS: Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort in der Filmgalerie 451 (NICHT im Künstlerhaus) Ort: Filmgalerie 451, Gymnasiumstraße 52, 70176 Stuttgart Homepage: www.filmgalerie451.de Doors open: 19:00 Uhr Programm: Ein Gespräch zwischen Başak Senova und Adnan Yildiz zum Übersetzungsprojekt und Vorführung von The Tower: A Songspiel, 2012 von Chto Delat? Foto: Chto Delat? Auf den Spuren von DADA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HINWEIS: </strong>Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort in der Filmgalerie 451 (NICHT im Künstlerhaus)</p>
<p><strong>Ort</strong>: Filmgalerie 451, Gymnasiumstraße 52, 70176 Stuttgart<br />
<strong> Homepage</strong>: <a class="wp-caption" href="http://www.filmgalerie451-verleih.de/de/10/News,1.html#" target="_blank">www.filmgalerie451.de</a><br />
<strong>Doors open</strong>: 19:00 Uhr<br />
<strong> Programm</strong>: Ein Gespräch zwischen Başak Senova und Adnan Yildiz zum Übersetzungsprojekt und Vorführung von <em>The Tower: A Songspiel</em>, 2012 von Chto Delat?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9461" title="the tower: a songspiel_chto delat?" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/chtodelat_04-404x228.jpg" alt="" width="404" height="228" /></p>
<p>Foto: Chto Delat?</p>
<p>Auf den Spuren von DADA und seiner Auseinandersetzung mit den Schrecken des Krieges ist Das Übersetzungsprojekt ein bescheidener Versuch, Verbindungen zu finden in aktuellen parallelen Themenbereichen. Erfasst und verarbeitet von zeitgenössischen Künstlern mit unterschiedlichen Lebenswelten und Perspektiven. Künstler, die in verschiedenen geographischen Zonen leben und arbeiten. Im Zusammenhang mit dem Übersetzungsprojekt präsentiert das Cabaret Voltaire aus Zürich den Film <em>Cabaret Crusades: The Horror Show File</em>, (2010) von Wael Shawky. Im Anschluss wird im Rahmen einer Ausstellung <em>The Tower: A Songspiel</em>, (2010) von Chto Delat? gezeigt. Das Übersetzungsprojekt findet statt im Rahmen des Gedenkens an das 97-jährige Bestehen von DATA im Cabaret Voltaire (Direktor Adrian Notz) in Zürich vom 5. Februar bis 5. Mai 2013.</p>
<p>Über den Film <em>The Tower: A Songspiel</em>, (2010), 37 Minuten<br />
Der Film ist eine Kritik an der gegenwärtigen russischen Gesellschaft und den Machtstrukturen des Landes. Trotz lokaler Widerstände, beabsichtigt Gazprom sein Hauptquartier für die lokalen Mitarbeiter vor Ort in einem 404 Meter hohen Wolkenkratzer in St. Petersburg unterzubringen. Nichtsdestotrotz wird der Gazprom-Tower von der Obrigkeit als Symbol des modernen Russlands gepriesen.</p>
<p>Filmkonzept: Vilensky Dmitry &amp; Tsaplya (Olga Egorova)<br />
Regisseur: Tsaplya (Olga Egorova)<br />
Drehbuch: Chto Delat?<br />
Komponist: Mikhail Krutik<br />
Choreografie: Nina Gasteva, Mikhail Ivanov and Tsaplya<br />
Set: Dmitry Vilensky and Gluklya (Natalya Pershina)<br />
Kamera: Aryom Ignatov<br />
Schnitt: Vilensky and Tsaplya</p>
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		<title>35th ANNIVERSARY PROGRAM</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 14:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[APPARATUS CRITICUS &#38; LOCUS On the occasion of its 35th anniversary, Künstlerhaus Stuttgart presents a dual exhibition; Apparatus Criticus &#38; Locus as well as Footnotes, a satellite show in collaboration with the project space, Lotte. The exhibitions have been researched, developed and installed through conversations, responses and feedback of two curatorial practices during an ongoing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><strong><em>APPARATUS CRITICUS &amp; LOCUS</em></strong></p>
<p>On the occasion of its 35th anniversary, Künstlerhaus Stuttgart presents a dual exhibition; <em>Apparatus Criticus &amp; Locus </em>as well as <em>Footnotes, </em>a satellite show in collaboration with the project space, Lotte. The exhibitions have been researched, developed and installed through conversations, responses and feedback of two curatorial practices during an ongoing process.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-9832" title="Pilvi Takal players" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Pilvi-Takal-players1.jpg" alt="" width="525" height="300" /></p>
<p><span style="color: #888888;">Pilvi Takala, Players, 2010, 7:50 min. video (16:9), still</span></p>
<p>Initially, <em>Apparatus Criticus</em> intends to operate as a conceptual tool to investigate contemporary forms of critical distance and how diverse artistic languages approach their subjects. Critical apparatus, or <em>apparatus criticus</em> in Latin, refers to a collection of notes, variant readings, and other matter accompanying a printed text, and positions exhibition making as an open script in relation to the practice of process-based writing. Questioning potential relationships between the artworks, which call each other at contextual, conceptual, and critical levels of association, the exhibition aims to analyze artistic practices and how they define their critical distance to content, subjects and choices of material in accordance with their identities, positions or situations. Metaphorically speaking, <em>Apparatus Criticus </em>takes the exhibition form as primary source material that accompanies an edition of a text, and experiments with the possibility of developing a grammatical form of exhibition through several strategies, borrowed from textual criticism. Making an exhibition becomes no different than reading an exhibition whereas the variants of an exhibition or a text such as location, edition, source, subjects, and footnotes are visible during its presentation.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-9811" title="Judith Groth und Frederike Vidal, Exchange, 2012" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Groth-Vidal_exchange2.jpg" alt="" width="300" height="449" /></p>
<p><span style="color: #888888;">Judith Groth &amp; Frederike Vidal, Exchange, 2012, Blumentopf mit Kirschbaum, verschiedenen Pflanzen, 20x20x150cm </span></p>
<p>Parallel to this exhibition process, <em>Locus </em>appeared as a responsive idea to <em>Apparatus Criticus</em>. <em>Locus</em> is an exhibition which studies how responsiveness takes form and position through artworks. <em>Locus</em> is ‘a place where things are found,’<em> </em>a point of reference, which delineates the relationships among responsive acts and propositions.</p>
<p>As an allegory of exhibition space, <em>Locus </em>attempts to arouse curiosity in an audience through the artworks and provoke imagination of the possible scenarios, which the artworks have already responded to. Not much different from living things, artworks tend to reflect on numerous subject-matters of everyday life, and they are often developed in response to specific situations including those which are emotional, natural, political and social. With this in mind, <em>Locus</em> is a survey of reaction as it is embodied in the artistic positions derived from diverse references. While investigating degrees of criticality and parallel readings among exhibited works, <em>Locus </em>responds to traumas of destruction, utopias, curious narratives of the ‘hidden-in-history,’ politics and the sociability of nature.<br />
While <em>Apparatus Criticus &amp; Locus</em> are simultaneously on view within the exhibition space of Künstlerhaus Stutgart, prescribing a parallel reading as dual exhibitions, <em>Footnotes</em> at Lotte reveals the research process through artworks, drawings, sketches, references and footnotes. These exhibitions not only create two independent conceptual entities, but also form a monolith exhibition space, which proposes a cohesion of exhibition-making, curating and working with artists.</p>
<p>APPARATUS CRITICUS<br />
Artists:<strong> </strong>Aaron Angell, Ziad Antar, Alejandro Cesarco, Bouchra Khalili, Shirin Sabahi, Pilvi Takala, Rinus Van de Velde<br />
Curator:<strong> </strong>Adnan Yıldız</p>
<p>LOCUS<br />
Artists:<strong> </strong>Khaled Barakeh, Ünsal İçöz, Filippa Pettersson, Frederike Vidal &amp; Judith Groth<br />
Curator: Didem Yazıcı</p>
<p>FOOTNOTES at Lottte<br />
with participation by <em>Input/Output</em><strong> </strong>Izmir (Turkey) based artist collective</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-9837" title="Rinus Van der Velde angry sculptor" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Rinus-Van-der-Velde-angry-sculptor2.jpg" alt="" width="446" height="300" /></strong></p>
<p><span style="color: #888888;">Rinus Van der Velde, The angry sculptor: a self-portrait in which I visit my old studio [...], 2012 charcoal on canvas, 270 x 400 cm</span></p>
<p><strong>Program</strong></p>
<p><em> Friday, May 24<br />
</em>6 PM Opening Speech at Künstlerhaus Stuttgart<br />
8 PM Opening Speech at Lotte</p>
<p><em>Sunday, May 26, 12-5 PM<br />
</em>Künstlerhaus Stuttgart Sunday Brunchh &amp; Artist Talks</p>
<p><em>Friday, June 7, 5 PM</em><br />
Linie West at Künstlerhaus Stuttgart, Exhibition Tour with Adnan Yıldız &amp; Didem Yazıcı</p>
<p><em>Friday, June 14, 5 PM</em><br />
Lotte Exhibition Tour by Didem Yazıcı</p>
<p><em>Friday, July 5, 5 PM</em><br />
Künstlerhaus Stuttgart Exhibition Tour with Adnan Yıldız &amp; Didem Yazıcı and Lecture from Amanda Rath</p>
</div>
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		<title></title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 14:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Künstlerhaus Prtrait: Ich/I (year-round) Among other events and exhibition projects Künstlerhaus Stuttgart celebrates its 35th anniversary with a performance program entitled, “Ich/I,” that investigates how artists approach the form and frame of institutional space, demanding change through research and production of imaginary scenarios. The program will be composed of several directions and episodes, bringing together [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><em><strong>Künstlerhaus Prtrait: Ich/I </strong>(year-round)<br />
</em><span style="line-height: normal; font-size: small;"><br />
Among other events and exhibition projects Künstlerhaus Stuttgart celebrates its 35th anniversary with a performance program entitled, “Ich/I,” that investigates how artists approach the form and frame of institutional space, demanding change through research and production of imaginary scenarios. The program will be composed of several directions and episodes, bringing together a range of diverse artists with critical interdisciplinary practices relating to performance, sound and intervention. This year-long project will begin in May 2013 as a flashback to the May of 1978, when Künstlerhaus was established by Stuttgart-based artists. Accumulating the remarks, reminiscences and tracks developed during the sessions “Ich/I” augments itself as a collective portrait of an artist studio, an institution by artists as well as a space for artistic freedom and conceptual experiments. The participating artists will examine how artists define, position, and transform their roles today with regard to contextuality, the medium of performance functioning as a criticism on institutions as it reflects the initial intention of the artists who founded Künstlerhaus Stuttgart. Contextualizing the means by which crises operate on individual levels and transformations of societies/communities/systems influence the artistic vision of future, “Ich/I” operates as a place for imagination, creativity and curiosity. Articulating the self through such a simple mono-syllabic form of expression, “Ich/I” proposes diverse forms of self-presentation, and conceptions of stage through which artists are able to express themselves while simultaneously reflecting and criticizing the institution. “Ich/I” is an attempt to reconstruct the artistic motivations, which were established, generated and have survived over the decades as the essence of Künstlerhaus Stuttgart. Debates, memories and sound-recordings of events and performances will be documented, evolving into a portrait of an artist’s studio as it emerges from an artist-borne institution.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="line-height: normal;"> </span></span></p>
<p><strong><br />
Program</strong></p>
<p><em>May, 8, 2013</em><br />
Prologue: Tender Buttons<br />
Electra / London<br />
With works from James Richards, Auto-Italia, Wu Tsan und Kajsa Dahlberg</p>
<p><em>July 5, 12, 19 and 26</em><br />
Local Utopias<br />
Anike Joyce Sadiq, Stuttgart, Marco Schmitt, Stuttgart/Mexiko-Stadt, Ulrike Buck, Stuttgart/ Mexiko-Stadt</p>
<p><em>September 19, 2013</em><br />
A Scenario for Future<br />
Discoteca Flaming Star / Berlin</p>
<p>Process Late Lunch<br />
Chloë Bass / New York</p>
<p><em>November 8, 2013</em><br />
Post-textuality:<br />
Emine Sevgi Özdamar / Berlin</p>
<p><em>December 13-20, 2013</em><br />
Epilgue: Body Book<br />
Mariechen Danz / Belin</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Download</span> <a class="wp-caption-dd" href="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/ICH-I-Flyer1.pdf" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">ICH-I Flyer</span></a></p>
<p>This project ist supported by Stiftung Deutsche Pfandbriefbank<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-9816" title="Stiftung Deutsche Pfandbriefbank" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/StiftungDPB_Logo2.jpg" alt="" width="90" height="79" /></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>ARTISTIC DIALOGUES V (the final episode)</title>
		<link>http://www.kuenstlerhaus.de/en/archive/artistic-dialogues-v-the-final-episode_9554</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 14:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[en_Archive]]></category>

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		<description><![CDATA[with SLAVS AND TATARS and CEVDET EREK Opening Date: March 8, Friday 2013, 6:30 PM Since Spring 2011, Künstlerhaus Stuttgart has been developing a series of solo exhibitions entitled, Artistic Dialogues, aiming to investigate methodological aspects of exhibition making. These solo exhibitions have been planned and programmed with different correlations and strategies regarding their conceptual, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>with SLAVS AND TATARS and CEVDET EREK</strong><strong> </strong><strong> </strong></div>
<div><strong>Opening Date: March 8, Friday 2013, 6:30 PM</strong></div>
<div>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9610" title="Artistic Dialogues V" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/AD-poster-404x571.jpg" alt="" width="404" height="571" /></p>
<p>Since Spring 2011, Künstlerhaus Stuttgart has been developing a series of solo exhibitions entitled, Artistic Dialogues, aiming to investigate methodological aspects of exhibition making. These solo exhibitions have been planned and programmed with different correlations and strategies regarding their conceptual, contextual, logistical, material, time-related, spatial and architectural concerns.</p>
<p>The solo projects have been based on a comprehensive study of the invited artists’ practices with a contextually sensitive and critical approach. Establishing different relationships with the institution, audience and city, the solo projects have become field surveys, through which one can clearly observe the function, role and potentiality of exhibitions. To summarize, Artistic Dialogues has operated as a critical platform for an institutional program, which is concerned with linking itself to the research and development process within the artists’ studios. A nonprofit art institution founded by Stuttgart-based artists as an experimental space with workshops and studios, Künstlerhaus Stuttgart proposes these solo exhibitions as production units rather than pedagogical presentations.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9662" title="Cevdet Erek &quot;Jingle&quot; 2012 / Photo: Peter Cox" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Cevdet_Erek_Jingle_2012_Peter_Cox_web2-404x269.jpg" alt="" width="404" height="269" /><br />
<span style="color: #888888;"><strong>Cevdet Erek</strong>, <em>Jingle</em> 2012, mixed-media, Photo by Peter Cox</span></p>
<p><strong>SLAVS AND TATARS &#8211; <em>Behind Reason</em></strong><br />
The solo exhibition from the artist collective Slavs and Tatars borrows its title from their new series of mimeograph prints, “Behind Reason” (2012) questioning contemporary gaps between different epistemological realities and ontologies in West and East. From transliteration to syncretism, recent works from Slavs and Tatars are selected to investigate the relationships between our perception and cognition, in particular language’s ability to decode the links between text-based imagination and the contemporary image world. Conceptually speaking, “Behind Reason” intends to deal with the act of reading as equally affective, architectural, and analytical.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-9675" title="Slavs and Tatars Kibab Kebab 2012" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/KITAB_KEBAB_pedestal1-404x269.jpg" alt="" width="404" height="269" /><span style="color: #888888;"><strong>Slavs and Tatars</strong>, <em>Kitab Kebab</em>, 2012, books, skewer, 80 x 80 x 20 cm</span></p>
<p>At the core of their presentation, the installation “PrayWay” (2012) is centered as a hybrid form between the <em>rahlé</em>, a book stand traditionally used for holy books, and the <em>takht</em>, river-bed, vernacular seating areas used in tea-salons. The piece is borrowed from Munich-based collector, Angela Staffa; after this exhibition terminates, “PrayWay” will remain, for the next two years, as the meeting point for the events, performances, and discussions on the second floor. The artist collective will also present two new works: <em>Kitab Kebab (KHS)</em>, a site-specific skewer of books and an edition of <em>Samizabt</em>,<em> </em>a sound piece which looks to poetry as a tool of resistance via a linguistic and political translation.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9663" title="Cevedet Erek - work in progress at Künstlerhaus" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Cevedet-Erek_work-in-progress-KHS_web1-404x269.jpg" alt="" width="404" height="269" /><br />
<span style="color: #888888;"><strong>Cevdet Erek</strong> &#8211; work in progress at Künstlerhaus</span></p>
<p><strong>CEVDET EREK &#8211; <em>Pattern Anti-Pattern</em></strong><br />
Cevdet Erek`s conceptual focus is the axis between the perception of space, cognition of hearing and listening as well as beating out the rhythm of the space. Use of sound and dialogue with architecture are the most important elements in his practice; and through musical thinking and taking rhythm as an allegory, he creates differently scaled installations. Erek considers this exhibition as a test-drive to examine the cognitive patterns he deals with in the selected works. The artist proposes “anti pattern” as a key term– borrowed from the context of engineering–as the ineffective problem solving during the production process of any work. Through this exhibition, the artist continues his research process with sound-based installations departing from the physical coordinates of the exhibition space (which in Künstlerhaus’ case is an old suitcase factory). At the center of his floor plan, a sound-based installation with a form of sculptural gesture stands reminding us of his recent solo show “Week” at Kunsthalle Basel and his contribution, “Room of Rhythms” to dOCUMENTA (13) in Kassel. Erek will also display a selection from his series, “Rulers and Rhythm Studies” (2007 – 2011), which challenges the perception and representation of time as an abstraction of collective or personal memory. In order to investigate his conceptual approach and abstraction technique, the exhibition will also include a selection of his drawings, objects, graphic work and collages.</p>
<p>The artist will also present a site-specific installation, which departs from the current condition of the fourth floor of Künstlerhaus including some architectural elements from the earlier installations of Artistic Dialogues such as painted walls, light solutions etc. In addition this gesture, he associates his perception of color with the cultural codes, which transform the visual perceptual property from “ready-made” tones into objects of desire, fetish and obsession.</p>
<p>Opening on Friday, March 8, 2013, the last episode of Artistic Dialogues invites the Künstlerhaus Stuttgart audience to an artistic experience, which questions how words, letters, notes, rhythms and elements of language function to abstract forms of political conscious and meta-cognition in time and space. Just as spring awakens the physical body of living organisms, nature and the human spirit, the attempt to bring these two practices together intends to trigger twin questions we all share: Do we only hear our own voice when we read, write or think as linguistic acts of cognition?  Or, does every letter, voice or idea belong to the universe?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9619" title="Cevdet Erek_Room of Rhythms" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/Erek_Cevdet_inst_©Nils_Klinger-web1-404x268.jpg" alt="" width="404" height="268" /><br />
<span style="color: #888888;"><strong>Cevdet Erek</strong>, <em>Room of Rhythms</em>, 2010-2012, mixed-media installation, commissioned and produced by Documenta 13 with support of SAHA, Istanbul, and the assistance of MIAM, Istanbul Technical University. Photo by Nils Klinger. Courtesy the artist.<br />
</span></p>
<p><strong><em>Artist&#8217;s Biography<br />
</em></strong><br />
SLAVS AND TATARS</p>
<p>Slavs and Tatars is a faction of polemics and intimacies devoted to an area east of the former Berlin Wall and west of the Great Wall of China known as Eurasia. The collective’s work spans several media, disciplines, and a broad spectrum of cultural registers (high and low) focusing on an oft-forgotten sphere of influence between Slavs, Caucasians and Central Asians. Slavs and Tatars has published <a href="http://bookworks.org.uk/node/141"><em>Kidnapping Mountains</em> </a> (Book Works, 2009), <em>Love Me, Love Me Not: Changed Names</em><span style="text-decoration: underline;"> </span>(onestar press, 2010), <a href="http://www.secession.at/shop/shop.php?Category_ID=50&amp;lang=en"><em>Not Moscow Not Mecca</em></a><em> </em>(Revolver/Secession, 2012), <a href="http://www.moussepublishing.com/printed/slavs%20and%20tatars/Khhh.php"><em>Khhhhhhh</em></a><em> </em>(Mousse/Moravia Gallery, 2012) as well as their translation of the legendary Azeri satire <a href="http://www.nybooks.com/blogs/nyrblog/2012/sep/18/when-satire-conquered-iran-molla-nasreddin/"><em>Molla Nasreddin: the magazine that would&#8217;ve, could&#8217;ve, should&#8217;ve</em></a><em> </em>(JRP-Ringier, 2011). Their work has been exhibited at the Tate Modern, the 10th Sharjah, 8th Mercosul, 3rd Thessaloniki, and 9<sup>th</sup> Gwangju Biennials. After devoting the past 5 years primarily to two cycles of work, namely, a celebration of complexity in the Caucasus (<em>Kidnapping Mountains, Molla Nasreddin, Hymns of No Resistance</em>) and the unlikely heritage between Poland and Iran (<em>Friendship of Nations: Polish Shi’ite Showbiz</em>, <em>79.89.09</em>), Slavs and Tatars&#8217; third cycle,<em> The Faculty of Substitution</em>, on mystical protest and the revolutionary role of the sacred and syncretic, has contributed to group exhibitions at the GfZK, Leipzig and the New Museum Triennial as well as solo engagements at Vienna&#8217;s Secession (<a href="http://www.secession.at/art/2012_slavs-and-tatars_e.html"><em>Not Moscow Not Mecca</em></a><em>)</em>, MoMA, NY (<a href="http://www.moma.org/interactives/exhibitions/projects/slavs-tatars/"><em>Beyonsense</em></a><em>)</em>, and Moravia Gallery, Brno (<em>Khhhhhhh</em>). Their <em>Friendship of Nations: Polish Shi&#8217;ite Showbiz </em>is currently on view at Los Angeles&#8217; REDCAT thru March 24th, 2013 before moving to Vancouver&#8217;s Presentation House from April 12th to May 26th, 2013.</p>
<p>CEVDET EREK</p>
<p>An artist and musician with background of architecture, Cevdet Erek (born in İstanbul; lives and works in İstanbul) composes and re-composes works that capture and reformulate spaces and situations. His works, which take the form of installations and performance, employ sounds, beats, borrowed and constructed architectural elements, graphic illustrations as well as ready made forms. Cevdet Erek participated in dOCUMENTA(13) with his Room of Rhythms; the Istanbul Biennial (2011, 2003) and the 7th Asia Pacific Triennial (2012). He has exhibited at venues including MAK, Vienna (2012), Tate Modern, London (2011), Arter, İstanbul (2010); Stedelijk Museum, Amsterdam (2006), among others. A solo exhibition of his work titled <em>Week</em> was show by Kunsthalle Basel, Switzerland in 2012. Cevdet Erek was awarded the Nam Jun Paik Prize (2012) and the Uriot Prize with Studio (2005), during his residency at Rijksakademie vbk (2005-2006, Amsterdam). The artist book <em>SSS – Shore Scene Soundtrack</em> was published by BAS in Istanbul in 2008 and most recently, <em>Room of Rhythms 1</em>, was published by Walther König on the occasion of dOCUMENTA (13) in 2012. Erek works as an instructor at ITU TM Conservatory and Architecture Faculty. He often collaborates with architects, directors, choreographers, authors and he is also co-founder of Nekropsi.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9621" title="Slavs and Tatars_Pray Way" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/PrayWay-Benoit-Pailley_web1-404x269.jpg" alt="" width="404" height="269" /><br />
<span style="color: #888888;"><strong>Slavs and Tatars</strong>, <em>Pray Way</em>, 2012, silk an wool carpet, MDF, steel, neon, 390 x 280 x 50 cm. Photo courtesy of Benoit Pailley / New Museum.<br />
</span><br />
This project is supported by:</p>
<p><img title="ifa" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/ifa-Label-404x110.jpg" alt="" width="198" height="54" /></p>
</div>
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		<item>
		<title>KÜNSTLERHAUS STUTTGART PRESENTS &#8220;THE TRANSLATION PROJECT&#8221; IN COLLABORATION WITH Filmgalerie 451</title>
		<link>http://www.kuenstlerhaus.de/en/kunstlerhaus-stuttgart-presents-the-translation-project-in-collaboration-with-filmgalerie-451_9469</link>
		<comments>http://www.kuenstlerhaus.de/en/kunstlerhaus-stuttgart-presents-the-translation-project-in-collaboration-with-filmgalerie-451_9469#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 14:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[en_]]></category>
		<category><![CDATA[en_Archive]]></category>

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		<description><![CDATA[PLEASE NOTE: The event takes place at Filmgalerie 451 (NOT at Künstlerhaus) Venue: Filmgalerie 451, Gymnasiumstr. 52, 70176 Stuttgart Homepage: www.filmgalerie451.de Doors open: 7:30 PM Program: A conversation between Başak Senova and Adnan Yildiz on The Translation project and the screening of The Tower: A Songspiel, 2010 by Chto Delat? Photo: Chto Delat? Tracing the reaction of DADA towards the horrors of war, The Translation project is [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PLEASE NOTE: </strong>The event takes place at Filmgalerie 451 (NOT at Künstlerhaus)</p>
<p><strong> Venue</strong>: Filmgalerie 451, Gymnasiumstr. 52, 70176 Stuttgart<br />
<strong>Homepage: </strong><a class="wp-caption-dd" href="http://www.filmgalerie451-verleih.de/de/10/News,1.html#" target="_blank">www.filmgalerie451.de</a><br />
<strong>Doors open</strong>: 7:30 PM<br />
<strong>Program</strong>: A conversation between Başak Senova and Adnan Yildiz on The Translation project and the screening of The Tower: A Songspiel, 2010 by Chto Delat?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-9470" title="the tower: a songspiel_chto delat?" src="http://www.kuenstlerhaus.de/wp/wp-content/uploads/2012/12/chtodelat_041-404x228.jpg" alt="" width="404" height="228" /><br />
Photo: Chto Delat?</p>
<p>Tracing the reaction of DADA towards the horrors of war, The Translation project is a modest attempt to find correspondences in current parallel issues, detected and processed by contemporary artists with different realities and perspectives, who come from and work in different geographies. In the context of The Translation project, Cabaret Voltaire in Zurich hosts the screening of Cabaret Crusades: The Horror Show File, (2010) by Wael Shawky, followed by an exhibition, which presents The Tower: A Songspiel, (2010) by Chto Delat?. The Translation project is held to commemorate the 97th anniversary of DADA at Cabaret Voltaire (Director Adrian Notz), Zurich between 5 February &#8211; 5 May 2013.</p>
<p>About the film: The Tower: <strong>A Songspiel (2010) 37 mins.<br />
</strong>The film is a critique of the contemporary Russian society and the power structures of the country. Despite the local resistance, Gazprom corporation intends to house the headquarters of its locally based subsidiaries in a 403-metre-high skyscraper in St. Petersburg. Nevertheless, The Gazprom tower is promoted by the authorities as a symbol of a new, modernized Russia.</p>
<p>Film Concept: Vilensky Dmitry &amp; Tsaplya (Olga Egorova)<br />
Director: Tsaplya (Olga Egorova)<br />
Screenplay: сhto delat<br />
Composer: Mikhail Krutik<br />
Choreography: Nina Gasteva, Mikhail Ivanov and Tsaplya<br />
Set: Dmitry Vilensky, and Gluklya (Natalya Pershina)<br />
Director of Photography: Artyom Ignatov<br />
Editing: Vilensky and Tsaplya</p>
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		<item>
		<title>AUSBLICK AUF DAS 35 JÄHRIGE JUBILÄUM</title>
		<link>http://www.kuenstlerhaus.de/de/vorschau/ausblick-auf-das-35-jahrige-jubilaum_8002</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 08:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[de_Vorschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Mathematik, Scholastik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong><em>Künstlerhaus Porträt: Ich/I </em></strong><em>(ganzjährig)<br />
</em><br />
Ich/I ist ein einjähriges Performance-Programm, das sich den verschiedenen künstlerischen Positionen und institutionellen Rollen widmet und die Tradition der Gattung Porträt erkundet. Debattenbeiträge, Erinnerungen und Tonaufnahmen der einzelnen Performances werden dokumentiert. So entsteht im Verlauf des Projekts so etwas wie das Porträt eines Künstler-ateliers als einer von Künstlern getragenen Institution. Die Liste der teilnehmenden Künstler und die Terminplanung werden gemeinsam mit jungen Kulturschaffenden erarbeitet. In dem Projekt soll es auch darum gehen, zu fragen, wie Künstlerinnen und Künstler heute ihre Rolle im Hinblick auf Kontextualität, Performativität und Institutionenkritik definieren, ausfüllen und verändern.</p>
<p>Dieses Projekt wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Pfandbriefbank unterstützt<br />
<strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>Ausstellungsmacher im Künstlerhaus und Lotte: Apparatus Criticus &amp; </em></strong><strong><em>Locus </em></strong><em>(Sommer 2013)</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em>Apparatus Criticus &amp; Locus ist als simultanes Ausstellungsprogramm konzipiert. Das Künstlerhaus Stuttgart arbeitet hier mit <a class="wp-caption" href="http://projektraum-lotte.de/" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">Lotte</span></a> (Willy-Brandt-Straße 18, 70173 Stuttgart), dem jüngsten von Künstlern initiierten Off-Space in Stuttgart, zusammen. Das Ausstellungs-programm bringt unterschiedliche Generationen zusammen, eine traditionsreiche und eine ganz junge Institution, aber auch verschiedene Generationen von Künstlern, ältere und neuere Ausstellungsmodelle und kuratorische Diskussionen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PROSPECT FOR THE 35 YEARS ANNIVERSARY PROGRAM</title>
		<link>http://www.kuenstlerhaus.de/en/preview/program-preview_7179</link>
		<comments>http://www.kuenstlerhaus.de/en/preview/program-preview_7179#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 08:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[en_Preview]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kuenstlerhaus.de/de/vorschau/program-preview_7179</guid>
		<description><![CDATA[Mathematik, Scholastik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong><em>Künstlerhaus Portait: Ich/I </em></strong><em>(year-round)</em></p>
<p>Ich/I is a one-year running Performance-Program which is dedicated to different artistic positions and institutional roles, which is exploring the category of portrait. Debates, memories and sound-recordings of several performances will be documented. So a portrait of a artist&#8217;s studio arises as a artist-borned institution. Attending artists as well as schedule will be worked out mutual with young participants from the cultural sector. Within this project it is also a matter to question how artists define they roles concerning contextuality, they way of performance an also criticism on institutions.</p>
<p>This project ist supported by Stiftung Deutsche Pfandbriefbank</p>
<p><em><br />
<strong>Exhibition makers at Künstlerhaus und Lotte: Apparatus Criticus &amp;</strong></em><em><strong>Locus</strong> </em><em>(Summer 2013)<br />
</em><br />
Apparatus Criticus &amp; Locus is conceived as a simultaneous exhibition program.<em> </em>Künstlerhaus Stuttgart is collaborating with <a class="wp-caption" href="http://projektraum-lotte.de/" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">Lotte</span></a> (Willy-Brandt-Straße 18, 70173 Stuttgart), the youngest artist-foundet exhibition space in Stuttgart. The exhibition programm brings different generations fo institutions, artists, exhibitions-modells and curatorial discussions.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		</item>
	</channel>
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