Seit Mai 2010 ist das Künstlerhaus Stuttgart Kooperationspartner des Goethe-Instituts New York für seinen Satelliten-Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst Ludlow 38. Nach dem Kunstverein München und der European Kunsthalle Köln ist das Künstlerhaus Stuttgart der dritte Partner und stellt ein weiteres institutionelles Modell aus den deutschen Kontext dar, das ursprünglich auf künstlerischer Selbstorganisation basierte. Das Künstlerhaus Stuttgart wird bis zum Dezember 2010 gemeinsam mit Ludlow 38 eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen präsentieren. Ludlow 38 eröffnete 2008 in einem von den Künstlern Ethan Breckenridge und Liam Gillick gestalteten Raum auf der New Yorker Lower East Side.

38 Ludlow Street, New York 10002, USA
2. Dezember 2010 - 19. Dezember 2010
Eröffnung am 2. Dezember, 18 Uhr, Ludlow 38
19.30 Uhr: Performances
Jeremiah Day : “1-2-3-4″
Simone Forti: Lesung aus “Oh, Tongue”
Fred Dewey: “A Polis For New Conditions (Teil 1)”
3. Dezember, 19 Uhr, Emily Harvey Foundation, 537 Broadway, 2. Stock
Jeremiah Day und Simone Forti: Improvisation
Fred Dewey: “A Polis For New Conditions (Teil 2)”
Simone Forti: Improvisation
Jeremiah Day: “Lowndes County (Prologue)”
4. Dezember, 16 Uhr, Ludlow 38
Simone Forti: “New Writings”
Jeremiah Day und Fred Dewey im Gespräch: “Lowndes County - Berlin - New York: Art and Public Life”
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20. Oktober 2010 - 28. November 2010
Ludlow 38 freut sich, die Ausstellung Maryanne Amacher: City-Links zu präsentieren. Zwischen 1967 und 1981 produzierte die Komponistin und Künstlerin Maryanne Amacher insgesamt 22 City-Links-Projekte, für die sie Mikrophone im öffentlichen Raum über eigens eingerichtete hochfrequente Telefonstandleitungen mit Installationen und Performances verband. Orte wie Downtown Buffalo, das Massachusetts Institute of Technology, die Häfen von Boston und New York, verschiedene Privaträume und andere Orte in den USA und in Übersee wurden übertragen und gemischt, in einigen Fällen auch durch Musiker begleitet (wie z.B. City-Links #18,1979, mit John Cage und George Lewis im New Yorker The Kitchen). Ludlow 38 zeigt erstmals ausgewählte Dokumente, Fotos und Klangbeispiele aus dem im Aufbau befindlichen Archiv über das Werk der Künstlerin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in diese wichtige Serie von frühen telematischen Kunstwerken, über die bis heute nur wenig veröffentlicht wurde.
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1. September 2010 - 10. Oktober 2010
Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 1. September, 18-20 Uhr
Ludlow 38 zeigt in der Ausstellung Tobias Putrih: After Frei Otto Arbeiten des slowenischen Künstlers, die sich auf das Werk des deutschen Architekten Frei Otto (*1925) beziehen. Putrihs eigens für die Ausstellung geschaffene Installation wird von einer Präsentation der kompletten Serie der Publikationsreihe IL begleitet, die das von Otto 1964 gegründete Institut für Leichte Flächentragwerke an der Universität Stuttgart zwischen 1969 und 1995 herausgegeben hat. Zudem wird das epochale Werk des Architekten durch Videomaterial dokumentiert.
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7. Juli 2010 - 15. August 2010
Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 7. Juli, 18-20 Uhr
Ludlow 38 präsentiert Früchte der Arbeit, eine Ausstellung der in Berlin lebenden Künstlerin Natascha Sadr Haghighian. Die Installation beschäftigt sich in mehrdeutiger Weise mit dem Finanzsystem und den Bezügen zwischen Geld, Wert sowie den subjektiv daran geknüpften Vorstellungen. Ursprünglich 2008 für den Frankfurter Kunstverein entstanden, unterstreicht die neue Präsentation bei Ludlow 38 die diagrammähnlichen Qualitäten der Arbeit.
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23. Mai 2010 - 27. Juni 2010
Cristóbal Lehyt, Dave Hullfish Bailey, Jarbas Lopes, Judith Raum, Kasper Akhøj, Manuel Raeder, Mariana Castillo Deball
Ausstellungseröffnung am Samstag, 22. Mai, 18-20 Uhr
Das Goethe-Institut New York freut sich, das Künstlerhaus Stuttgart als dritten Partner für die Zusammenarbeit mit seinem Satelliten-Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst, Ludlow 38, zu präsentieren. Nach dem Kunstverein München und der European Kunsthalle Köln stellt das Künstlerhaus Stuttgart ein weiteres institutionelles Modell aus dem deutschen Kontext dar, das ursprünglich auf künstlerischer Selbstorganisation basierte. Die erste gemeinsame Ausstellung der beiden Kuratoren Axel Wieder und Tobi Maier versammelt Arbeiten von KünstlerInnen, die sozio-politische Fragestellungen verfolgen und dabei eine Spannung zwischen konkreten sozialen Umständen und deren Abstraktion erzeugen. Abstract Derive geht von einer Arbeit des Künstlers Cristóbal Lehyt aus, die dieser 2008 für das Künstlerhaus Stuttgart realisierte und die aus einem umfangreichen Modell der Stadt Stuttgart sowie Portraits seiner EinwohnerInnen bestand. Die Arbeit wird bei Ludlow 38 gemeinsam mit Arbeiten anderer KünstlerInnen präsentiert, die Fragen nach der Besonderheit von Orten und der Politik der Abstraktion aufwerfen, um auf diese Weise einen Zusammenhang von Geschichte und deren Repräsentation zu vermitteln. [...]