Cultural Identities
Workshop
23. Juni 2010 - 25. Juni 2010
Mit Åbäke, Ludovic Balland, Manuel Raeder
Die Veranstaltung “Cultural Identities” setzt sich in einer Konferenz und einem mehrtägigen Workshop mit dem Verhältnis von visuellen Identitäten und Design in Kunstinstitutionen auseinander. Dabei sollen insbesondere zwei Aspekte im Zentrum stehen: Zum einen diskutiert die Veranstaltung die Rolle von Grafikdesign bei der Darstellung und Vermittlung von Kunstinstitutionen. Welche Funktion hat das grafische Erscheinungsbild, um das Selbstverständnis einer Institution – ihren inhaltlichen Anspruch, aber auch den Bezug zu einer bestimmten Auseinandersetzung – deutlich zu machen? Wie sehen experimentelle Formen des Brandings in diesem Bereich aus? Auf einer zweiten Ebene diskutiert die Veranstaltung Design als Gegenstand der institutionellen Praxis. Was sind die Möglichkeiten von Designausstellungen – und was heißt in diesem Zusammenhang Design?
Die Veranstaltung “Cultural Identities” ist eine Kooperation zwischen der Kunstakademie Stuttgart, dem Institut für Buchgestaltung und Medienentwicklung und dem Künstlerhaus Stuttgart.
Åbäke: You don’t Remember Saying It?
If a tree falls in a forest and nobody is there to witness it, would a poster about it make it more real? A collaborative workshop between Åbäke and Axel Wieder, starting from the archive of the Stuttgart Künstlerhaus and the gaps in the memory it accumulated. How fiction and fakes are sometimes more real than the facts.
Please come with the remembrance of a significant event for which you have no photographic documentation. Please bring a physical object which is apparently trivial but triggers an unexpected story.
Ludovic Balland: Remember me what you saw
Ausgehend von kürzlich gesehenen Ausstellungen untersucht der Workshop wie mit typographischen Mitteln Erinnerungen an Ausstellungen kommuniziert werden können. Die Teilnehmenden produzieren jeweils drei Poster. Drei Erinnerungen, eine Sequenz: Wie die Erinnerungen miteinander verbunden sind kann frei gestaltet werden, aber sie bilden ein Sequenz , nur mit typographischen Mitteln, ohne Bilder. Es geht also auch um das Schreiben, um das Transkribieren von dem, was wir sehen. Es geht um das, was wir von visuellen Erfahrungen im Gedächtnis behalten.
Manuel Raeder: threnodials, melting snowballs, rivers and trees
The starting point of the workshop will be the local newspaper of the day and ending with the newspaper of the day forming a complete and circular movement with in itself.
Zeitplan:
Mittwoch, 23. Juni, 18 Uhr, Donnerstag, 24. Juni, 10-18 Uhr (oder nach Bedarf), Freitag, 25. Juni, 10-15 Uhr
Die Workshops sind ausgebucht, leider können keine weiteren Anmeldungen mehr angenommen werden. Der Besuch der Vorträge und Diskussionen am Freitag, den 25. Juni und Samstag, den 26. Juni ist für alle Interessierten offen. Wir bitten dennoch auch für die Teilnahme um eine Anmeldung unter info@kuenstlerhaus.de.
