Filmprogramm Rosalind Nashashibi
3. März 2009
Hreash House (2004, 20 min), Midwest (2002, 12 min), The States of Things (2000, 3.5 min)
In einem speziellen Screening zeigt das Künstlerhaus in Ergänzung zur Ausstellung eine Reihe von früheren Filmarbeiten von Rosalind Nashashibi. In diesen Filmen bezieht sich die Künstlerin deutlicher auf dokumentarische Traditionen. So verfolgt “Hreash House” (2004) den Feiertag einer palästinensischen Familie in Nazareth. Inmitten einer politisch angespannten Situation entwickelt die Künstlerin einem fast zärtlich anmutenden, an die Formensprache des Realismus angelehnten Blick für die alltäglichen Handlungen und das gemeinschaftliche Leben.
“States of Things” (2000) zeigt einen Basar der Heilsarmee in Glasgow und kontrastiert die Bilder mit einem Liebeslied der legendären ägyptischen Sängerin Um Kulthoum aus den 20er Jahren, sodass der eigentliche Ort des Geschehens im Unklaren bleibt und vereinfachende Vorstellungen von Orten unterlaufen werden.
“Midwest” (2002) ist in Omaha in Nebraska entstanden. Man sieht das öffentliche Leben an einem Arbeitstag, erst im Laufe des Filmes wird deutlich, dass es vor allem Obdachlose und Menschen ohne Arbeit sind, die sich auf der Straße befinden.
Das Screening wird zur Langen Nacht der Museen am 21. März wiederholt.
